In einem Kirschbaum fand ich Hoffnung

Was braucht man mehr zum Spielen als den eigenen, veränderbaren Schatten? Was kann mehr Freude bringen als der Wind, der Geschichten erzählen und über den See tanzen kann? Wie kann man sich die Zeit besser vertreiben als mit der eigenen Fantasie und den Schneeflocken, die vom Himmel fallen? Und was kann mehr Hoffnung spenden als die winzigen Knospen, die im Herbst keimen, den Winter überstehen, um im Frühjahr zu blühen?

„In einem Kirschbaum fand ich Hoffnung“ von Jean E. Pendziwol und Nathalie Dion (Illustrationen), übersetzt von Richard Rosenstein. Erschienen 2020 im Verlag Freies Geistesleben. 44 S., ab 3 Jahre.

Fernab von aller Hektik im Alltag, von Konsumgegenständen oder medialer Ablenkung empfindet ein kleines Mädchen durch ihre eigenen Gedanken, die Natur um sie herum und die kleinen Dinge des Lebens eine große Zufriedenheit. Voller Neugier und Offenheit geht sie mit offenen Augen durch ihre Welt und kann in banalen Kleinigkeiten Schönes und Faszinierendes entdecken. Doch in all der Schönheit und Fantasie ist da auch noch die andere Seite:

„(…) wissend, dass auch Schatten verschwinden und Geschichten wie Wölfe heulen und Schneeflocken so eisig picksen können und dass kein Baum im Voraus wissen kann, ob die Knospen einmal blühen werden.“

„In einem Kirschbaum fand ich Hoffnung“

Die Geschichte, die viel weniger eine Geschichte mit einer spannungsvollen Handlung, als vielmehr die Betrachtungen eines Mädchens und die Beschreibung ihrer Gedanken und Gefühle ist, vermittelt eine ungeheure Ruhe. Eine Ruhe, die auch das Mädchen bei sich selbst ankommen und daraus Kraft und Hoffnung schöpfen lässt:

„Aber dies weiß der Kirschbaum: Es ist die Hoffnung des Herbstes, die im Frühling die Blumen bringt.“

„In einem Kirschbaum fand ich Hoffnung“

Dieses verträumte, poetische Bilderbuch spricht nicht nur Kinder an, sondern berührt auch Erwachsene und ist allen Menschen gewidmet, die Hoffnung brauchen.

„Für euch, liebe Leserinnen und Leser, wenn die Tage und das Leben sich so unergründlich, verwirrend, ja beängstigend anfühlen – vergesst nicht die Hoffnung.“ schreibt die Autorin am Anfang des Buches.

Wir empfehlen dieses Buch trotz der winterlichen Stimmung nicht nur für kalte Tage. Auch wenn es in der aktuellen Jahreszeit einen ganz besonderen Charme hat, sich mit warmen Socken, einer Kuscheldecke, dem Lieblingsgetränke auf die Couch zu kuscheln und in dieses bezaubernde Buch einzutauchen.

Warum hat uns dieses Bilderbuch überzeugt?

  • Eine Hommage an die eigene Fantasie, die Natur und Kleinigkeiten um uns herum und vor allem an die Hoffnung, die wir immer haben dürfen.
  • Es ermutigt uns dazu, die Augen und den Geist zu öffnen und schafft durch seine ruhige, beinahe meditative Atmosphäre Kraft zu vermitteln, die die Hoffnung beinahe spürbar macht.

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Rezensionsexemplar – Werbung (Markennennung), unbezahlt

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