Steffis „Leseleckerbissen“ im Februar ist

„Ratzfatz“

Herzlichen Glückwunsch, Maria Hageneder und Karoline Neubauer sowie dem Tyrolia Verlag!

Jeden pro Monat prämiert jede von uns ein besonders herausragendes Buch mit dem „Leseleckerbissen“ – einer kleinen Auszeichnung, mit der wir nicht nur unsere Leser*innen, sondern auch die Autor*innen und Illustrator*innen sowie Verlage überraschen möchten. Und übrigens auch uns gegenseitig, denn keiner von uns beiden weiß vorab etwas von dem wunderbaren Buch, dass die andere sich als Leseleckerbissen des Monats ausgesucht hat.

Schnelllebig ist unsere Welt. Ratzfatz könnte man dazu sagen. Und passend ist sie, die lautmalerische Beschreibung eines Zustandes, der mal spannend ist und dann wieder sehr anstrengend sein kann. Und es gibt viele Kinder, die ähnlich sind, wie unsere schnelllebige Welt – immer in Bewegung, zappelig, unruhig, manchmal wie ein tosender Sturm.

Und weil auch bei uns zu Hause Kinder leben, deren Körper und Kopf immer ratzfatz unterwegs sind, konnte ich nicht anders, als mit das Buch mit dem so einfachen wie treffenden Titel „Ratzfatz“ genauer anzuschauen.

Wie gut, dass mir dieses Buch in die Hände gefallen ist. Denn eigentlich hätte ich gerne schon viel früher dieses wundervolle Buch gehabt, um mit meinen Ratzfatz-Kindern zu Hause und in der Schule zusammen eine Geschichte zu lesen, die so viele Situationen spiegeln, die uns allen gut bekannt sind. Und für die uns oft genug die Worte gefehlt haben.

„Ratzfatz. Vom Zappeln, Wuseln, Wetzen und Flitzen“ von Maria Hageneder und Karoline Neubauer (Illustrationen). Erschienen 2017 im Tyrolia Verlag. 26 S., ab 4 Jahre.

Für Familien mit Kindern, die immer ratzfatz unterwegs sind.

Ratzfatz, das ist ein kleiner Wiesel, der – sein Name ist Programm – immer ratzfatz unterwegs ist. Er flitzt, er wuselt den ganzen Tag, ist früh schon unterwegs und immer in Aktion. Ratzfatz hat viele Möglichkeiten seine Energie loszuwerden, z.B. beim Spielen mit Frau Fuchs oder Schwimmen mit Papa. Aber auch zur Ruhe zu kommen kann schön sein, wie beim Vorlesen und kuscheln mit Mama und der kleinen Schwester. Dass nicht immer alle von Ratzfatz Energieschüben und seiner Rastlosigkeit begeistert sind bzw. sie sogar anstrengend finden, ist total verständlich.

Ein Buch mit einer wichtigen Botschaft: Du bist gut so wie du bist!

Warum wir Ratzfatz so gerne mögen? Weil dieser kleine flinke Wiesel so authentisch und selbstvergessen ist. Weil er uns zeigt, dass es gut ist, wie man ist, mit allen Ecken, Kanten und glatten Seiten. Weil dieses Kerlchen durch seine Eigenheiten wunderbare Potenziale hat, dieselben Eigenheiten aber auch ihre Kehrseite haben. Weil er ab und an für kurze Momente auch ganz anders ist und ihn das eben auch ausmacht. Und weil er so geschätzt und geliebt wird, wie er eben ist – auch wenn er manchmal andere damit nervt, dass er ist wie er ist. Diese Erfahrungen hat sicher jeder schon mal gemacht. Und gleichzeitig geht es jedem bestimmt wie Ratzfatz: Wir sind glücklich, wenn wir um unseretwillen geliebt werden und Wertschätzung erfahren. Wenn man uns nimmt, wie wir sind. Und wenn wir mit unseren je ganz eigenen Fähigkeiten etwas bewirken.

Jede*r ist etwas ganz Besonderes.

Wie Ratzfatz in Zukunft sicher auch – denn wir erfahren am Ende des Buches, dass er die Chance hat in große Fußstapfen zu treten, denn schon vor ihm gab es flinke, zappelige Wiesel, die viel bewirkt haben. Und Ratzfatz hat ja heute schon viele Einfälle – so viele, das ein Tag alleine oft viel zu kurz für alle seine Ideen ist. Wie gut, das ein neuer Tag nicht lange auf sich warten lässt…

Jede Charaktereigenschaft hat ihre Vor- und Nachteile.

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Vielen Dank, lieber Tyrolia Verlag, für dieses flitzig-wichtige Rezensionsexemplar – Werbung (Markennennung), unbezahlt und unbeauftragt

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