Eine Krähe, ein Mädchen, deren enge Freundschaft und eine abenteuerliche Sommerreise sind die Hauptzutaten dieses humorvoll-leichten Kinderbuches, das uns nach Skandinavien mitnimmt und Lust auf eine Reise in den Norden macht.

Garniert mit verdächtigen “Piraten” und der Notwendigkeit, einen Fall aufzuklären, verspricht diese Sommerlektüre zum Selbst- und Vorlesen spannende Stunden, nach denen man sich danach sehnt, die Geschichte möge weitergehen. Oder zumindest gleich ein neuer Band erscheinen. Hier kommt:

“Krähes wilder Piratensommer” von Frida Nilsson und Anke Kuhl (Illustrationen), übersetzt aus dem Schwedischen von Friederike Buchinger. Erschienen 2023 im Gerstenberg Verlag. 144 S., ab 8 Jahre.

Eine Fahrradreise an die finnische Riviera mit dem besten Freund Krähe!

Ebba hat Freundschaftskummer – richtig großen sogar. Denn seit ihr Freund Krähe nach Norwegen gezogen ist, sind die Sommerferien nicht mehr dasselbe. Als Krähe sich vom Bahnhof aus Ebbas Heimatstadt meldet und abgeholt werden möchte, ich Ebba selig. Und bekommt gleich Krähes “todschickes” neues Lastenrad präsentiert, mit dem Krähe natürlich schon Pläne hat: Fahrradurlaub mit Ebba auf finnischen Inseln, die auch “finnische Riviera” genannt werden, und auf denen es noch, davon ist Krähe überzeugt, Piraten gibt.

Los geht’s – Krähe ist mit seinem neuen Lastenrad und Ebba mit ihrem eigenen Fahrrad unterwegs. Dass das einzige Geld ist schon nach wenigen Metern aufgebraucht ist, hält die besten Freunde nicht davon ab, weiterzureisen. Und auf der Fähre geht das Abenteuer aber dann so richtig los: Die beiden haben Hunger, aber nicht die Möglichkeit, sich etwas zu essen zu kaufen.

Ein unheimlicher Pirat macht vor allem Krähe Riesenangst und bei Ankunft fehlt von seinem tollen Lastenrad jede Spur. Als sie den Piraten mit dem Lastenrad davonfahren sehen, beginnt eine wilde Verfolgungsjagd. Aber auch Geld muss verdient werden und so landen die beiden in einem Restaurant namens “Miesmuschel”, das von einer besonders gemeinen Chefin geführt wird. Doch wie bekommen sie Krähes heißgeliebtes Lastenrad wieder?

Wie findet man in der Fremde sein Lastenrad wieder und das ohne Geld?

Mut, Ideenreichtum und Zusammenhalt zeichnen die Freundschaft von Ebba und Krähe aus. Die beiden sind sich nicht immer einig, aber finden doch gemeinsam eine Lösung und schaffen dadurch, dass sie trotz aller Hindernisse eine erfüllende Sommerzeit zusammen erleben. Der Verlauf der Geschichte ist ebenso wie der Erzählstil aus Sicht der Protagonistin Ebba lebendig und kindgerecht und schafft es, mit seinen fiktionalen Elementen und der Handlung immer wieder die kindliche Fantasie beim Lesen anzuregen und zu überlegen: Wie mag die Geschichte wohl ausgehen?

Der Nachfolger von Frida Nilssons beliebtem Sommerbuch “Sommer mit Krähe” ist damit ein ebenso lustiges wie etwas skurriles Abenteuer zweier Freunde, die so leicht nichts aus der Bahn werfen kann und die sich für alle Schwierigkeiten immer neue Ideen einfallen lassen. Sie sind besonders, die beiden Protagonisten, mit jede Menge Herz, aber auch einigen Macken, und dadurch so authentisch und liebenswert, wie man es sich eben für ein gutes Buch wünschen kann.

Die ebenfalls witzigen und ehrlichen Schwarz-Weiß-Zeichnungen von Anke Kuhl passen perfekt zu der amüsanten Geschichte, die mit ihrem schrägen Humor und ihrem Spannungsbogen eine herrliche Sommerlektüre für Groß und Klein ist. Wunderbar schräg, wunderbar authentisch und wunderbar überraschend!

Zwei Freunde, die für alle Schwierigkeiten zusammen eine Lösung finden!

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Vielen Dank, lieber Gerstenberg Verlag, für dieses abenteuerliche Rezensionsexemplar – Werbung (Markennennung), unbezahlt und unbeauftragt

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