Wie ist es, wenn man arm ist?

Wie ist es, wenn man arm ist? Wenn man Hunger oder Durst hat, aber es kaum etwas zu essen oder sauberes Trinkwasser gibt? Viele von uns können es sich kaum vorstellen, kein Dach über dem Kopf zu haben oder mit fehlenden Nahrungsmitteln zu kämpfen. Denn den meisten von uns geht es im Grunde genommen gut. Wie kann man dann seinen Kindern erklären, wie Armut ist und wie man sich damit fühlt? Das Buch

„Wie ist es, wenn man arm ist? Alles über Armut und Hunger“ von Louise Spilsbury, illustriert von Hanane Kai, übersetzt von Jonas Bedford-Strohm (erschienen 2017 im Gabriel Verlag. 32 S., ab 5 Jahren)

ist dabei eine gute Hilfe. Mit einfachen, kindgerechten, aber sensiblen Worten sowie berührenden und eindrucksvollen Illustrationen vermitteln die Autorinnen verschiedene Situationen von Menschen in Armut. Sie erklären, was Hunger und Armut sind, wie und wer von Armut betroffen sein kann und wie Krieg und Naturkatastrophen zu Armut beitragen. Ohne erschreckende Bilder und belehrende Worte schafft es das Buch verständlich zu machen wie die Gesundheit von Menschen oder Kinder durch Hunger beeinflusst werden und wie armen Menschen geholfen werden kann.

Mit vielen zusätzlichen Links am Ende des Buches sowie einem Lexikon mit wichtigen Wörtern werden ergänzende Informationen für neugierige kleine und große Leser*innen zur Verfügung gestellt und dieses interessante und aufklärende Sachbuch abgerundet.

Wir finden, wer über Essen spricht, darf auch das Thema Hunger nicht unerwähnt lassen. Denn viele Kinder und Erwachsene auf dieser Welt denken nicht darüber nach, was ihr Lieblingsessen ist oder woher das Gemüse kommt – sie wünschen sich einfach überhaupt etwas zu essen. Dieses wichtige Thema auch mit unseren Kindern zu besprechen und ein Verständnis dafür zu schaffen, welche Unterschiede es auch bei so etwas Grundlegendem wie der Nahrung gibt, ist leider immer noch aktuell und sehr bedeutend.

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Rezensionsexemplar – Werbung, da Markennennung – Bildrechte: Gabriel Verlag

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