Hinterhoftage – Wie ich Hannibal verlor, einen Freund gewann und der Sauerteig das alles nicht überlebte

Maya, die Protagonistin, erlebt gemeinsam mit ihrer Familie den ersten Lockdown zu Beginn der Pandemie. Keiner darf raus, jeder soll für sich bleiben, Hamsterkäufe sind nicht nett, Nachbarschaftshilfe dafür schon.

„Hinterhoftage – Wie ich Hannibal verlor, einen Freund gewann und der Sauerteig das alles nicht überlebte“, von Anna Maria Praßler, Cover/Vignetten illustriert von Felicitas Horstschafer, ab 9, 256 Seiten, erschienen 2021 im Klett Kinderbuch Verlag (eignet sich auch fürs Vorlesen im Grundschulalter)

Maya ist wunderbar, sie mag keine Tiere, die Fell haben, viel lieber hätte sie ein Axolotl, das super zu ihrer Mexiko-Leidenschaft passen würde.

„ Wenn es nach mir gegangen wäre – aber klar, es geht sowieso nie nach mir -, hätten wir kein Kaninchen gekauft. Mir wäre ein Axolotl lieber gewesen. “

S. 5

Aber nun ist es da, das Kaninchen, und kurze Zeit später ist es nicht mehr da, als es beim Klingeln des Postboten einfach ins Treppenhaus hinaus hoppelt.

“ ‚Hannibal ist weg.

„Du weißt doch: Abstand halten!“, sagt Papa und ruft dem Lieferboten, der sich schnell und ohne den Müll aus dem Staub macht, ein „Sorry!“ hinterher.‘ „

S. 15

Im Rückblick auf das Erlebte, stellen wir Erwachsenen fest, wie teils schräg wir Großen drauf waren und wie hingegen die Kinder in diese Situation gefunden haben (sie mussten), weil sie im Hier und Jetzt den Augenblick ausleben, genau wie in Mayas Abenteuer aufgezeigt – natürlich, es ist Corona, aber das Kaninchen muss gefunden werden, klare Prioritäten.

“ Herr Wuttke schüttelt heftig den Kopf und drückt die Tür zu. ‚Pass auf dich auf, Kleine‘, ruft er mir von drinnen zu, ‚in der Kantstraße gibt’s Corona!‘

In anderen Straßen wahrscheinlich auch, was denkt er denn? Und was fällt ihm ein, mich Kleine zu nennen? Ich beschließe, der Reihe nach bei allen Nachbarn im Haus zu klingeln. Es könnte doch sein, dass irgendjemand Hannibal gesehen hat. „

S. 29

Mayas kleinere Schwester Odette und Mayas Freund Nico helfen ihr. Gemeinsam erleben die Kinder einen Lockdown voller Abenteuer, Indizien, Rückschlägen, Corona-Schutzmaßnahmen sowie Corona-Infektionen, jedoch stets mit dem Glauben an das Gute, einer unermeßlichen Hoffnung und mit dem Ausblick auf ein Happy End.

Warum hat uns dieser Kinderroman überzeugt?

  • Wir lesen hier über ein historisches Ereignis in Form eines wunderbaren, gefühlvollen und spannenden Kinderromans.
  • Dass die Drehbuch- und nun Kinderbuchautorin Anna Maria Praßler mit ihrem Buch genau dieses Stück Geschichte festgehalten hat, finden wir unglaublich wertvoll.
  • Diese abenteuerliche Detektivgeschichte in einem Berliner Hinterhof hat etwas Versöhnendes mit dieser völlig überfordernden Ausnahmesituation, finden wir. Daher für uns klar – Prädikat wertvoll: Ein Kinderroman für die ganze Familie.

Hier gelangt ihr direkt zu unserem Instagram Kanal, auf dem wir das Gewinnspiel veranstalten, denn wir haben Grund zum Feiern:

Auf unserem Instagram Kanal haben wir nach nicht ganz einem Jahr die 1.000er Marke geknackt – ein großes Dankeschön an alle Kinderbuchstabensuppe-Leser*innen da draußen, danke für euren Support! Das möchten wir feiern und daher verlosen wir ein Exemplar von Anna Maria Praßlers Kinderroman. „Hinterhoftage – Wie ich Hannibal verlor, einen Freund gewann und der Sauerteig das alles nicht überlebte“. Hüpft doch mal rüber und nehmt am Gewinnspiel teil. Viel Glück!

Rezensionsexemplar durch Anna Maria Praßler zur Verfügung gestellt, Dankeschön! Gewinnspielexemplar selbst gekauft – Werbung, da Markennennung – Bildrechte: Klett Kinderbuch Verlag

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