Dieses Buch ist ein wirklicher Bilderbuchschatz, der Lust darauf macht, auch an den allerbekanntesten Orten und bei den Menschen, die man am allerbesten zu kennen scheint, etwas Neues zu entdecken. Eine liebevoll erzählte Geschichte, an denen auch die Kinder Freude haben werde, die nicht gerade bei Oma und Opa ihre Ferien verbringen.
“Geheimnisvolle Ferien bei Oma und Opa” von Daniela Sosa, übersetzt aus dem Englischen von Ingrid Ickler. Erschienen 2025 im Knesebeck Verlag. 40 S., ab 4 Jahre.
Ferien bei Oma und Opa hören sich für manche Kinder seeeeeehr langweilig an. Und genauso geht es auch unserem kleinen Protagonisten in dieser liebevoll erzählten Geschichte, der wie jedes Jahr bei seinen Großeltern ist und sich langweilt – denn bei seinen Großeltern ist nie etwas los und jeder Tag ist gleich. Doch als das Kind auf dem Dachboden eines Tages einen bisher unbekannten Koffer entdeckt, findet es darin lauter Gegenstände und Fotos, mit denen unsere Hauptfigur gar nichts anfangen kann. Wer wohl die Personen auf den Fotos sind? Und wem gehören die Sachen in dem Koffer? Auf jeden Fall scheint es jemand Cooles zu sein!
Ein liebevoll gestaltetes Bilderbuch über (gar nicht) langweilige Ferien bei Oma & Opa.


Und endlich ist die Langeweile vorbei, denn nun gibt es ein Geheimnis, das gelüftet werden muss. So begibt sich das Kind auf eine detektivische Mission, um herauszufinden, was es mit dem Inhalt des Koffers auf sich hat. und was es herausfindet, verändert definitiv seine langweiligen Ferien bei Oma und Opa…
Diese warmherzige Geschichte kommt mit wenigen Worten und sehr kurzen Sätzen oder Andeutungen aus. Und das macht den besonderen Charme des Buches aus, denn vieles wird hier über die sanft-farbenfrohen Illustrationen in Erdfarben, Grüntönen und mit wenigen rot-pinken Akzenten transportiert und erzählt. So sind manche Seiten fast ausschließlich bebildert und wirken ebenso intensiv wie ein Silent Book. Dabei entsteht auf einigen Seiten ein erzählerischer Gegensatz zwischen Text und Bild: Im Text spricht der Protagonist von den langweiligen Großeltern, obwohl auf den Illustrationen zu sehen ist, wieviel Spaß Oma und Opa haben und wieviel Blödsinn sie anstellen.
Wer sind wohl die Personen, von denen der Koffer auf dem Dachboden erzählt?


Während manche Doppelseiten ganzflächige Illustrationen zeigen, sind auf anderen comicartige Panels angeordnet, wieder andere zeigen Bilder im collagenähnlichen Stil. Diese illustratorische Vielfalt lädt dazu ein, mit der Hauptfigur zusammen auf Entdeckungsreise zu gehen und das Geheimnis um den mysteriösen Koffer zu lüften.
Mir hat dieses schön gestaltete Buch und die wundervolle Geschichte definitiv die Ferien versüßt! Ein tolles Bilderbuch mit Potenzial zum Immer-wieder-(Vor)Lesen und Immer-wieder-Neues-entdecken!
Danke, lieber Knesebeck Verlag, für dieses wundervolle Rezensionsexemplar – Werbung (Markennennung), unbezahlt und unbeauftragt
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